Gastbeitrag – Second Hand, Upcycling und die Gesellschaft

Hallo meine lieben Leser 🙂
Ich habe hier einen sehr, sehr tollen Artikel von Thorsten von Wollbettdecke.de
Der Artikel wurde extra fĂŒr meinen Blog und vor allem fĂŒr euch geschrieben, also viel Spaß beim Lesen vom ersten Gastbeitrag.

Warum sind Upcycling und Second Hand gut und was mĂŒsste sich gesellschaftlich verĂ€ndern?

MĂŒsste sich was verĂ€ndern? GefĂŒhlt sind dieThemen Upcycling und Second Hand noch fest in der Hand kleiner nachhaltigallischer Dörfer von immer mehr werdenden Vorreitern einer sehr wahrscheinlich sehr wichtigen Bewegung der Gesellschaft. Wenn ich im Internet unterwegs bin, dann sehe ich das Thema hĂ€ufiger, aber in der realen Welt, da fĂŒhlt es sich noch nicht wirklich als gesellschaftlich akzeptiert an. Wie siehst Du das? Wer in Deiner Umgebung lebt und handelt wirklich danach?

Der gefĂŒhlte IST-Zustand

Anjas Artikel „3 Second Hand Vorurteile“ bestĂ€tigt auch meine Erfahrungen. Vorurteile oder tief verwurzelte Meinungen und Werte verhindern hĂ€ufig einen sinnvollen Dialog.

Konsum und Ansehen. Schon bei den Kleinen ein Problem?

Kindermund tut Wahrheit kund. Was man so beilĂ€ufig sagt, das hilft einem auch ein unverblĂŒmtes Bild zu sehen. Wenn ein kleiner Stöpsel plötzlich vor einem steht und mit seinem ferngesteuerten Auto prahlt, das beinahe grĂ¶ĂŸer als er selbst ist, dann fragt man sich schon, ob das Freude ist oder das erste PflĂ€nzchen von Angeberei? Dann sieht man sich um und erkennt, dass ein „Guck mal, was ich da habe!“ relativ normal zu sein scheint.

Also ist dem recht wenig Negatives abzugewinnen, aber wenn man dann hört, dass Kinder angeblich von einer Gruppe ausgeschlossen wurden, weil sie irgendetwas nicht besitzen, dann kommen die ersten Zweifel. Besonders wenn dann zusĂ€tzlich Eltern mit Kindern in der Schule berichten, dass das schlimmer werde. Die Lösung fĂŒr das Problem sei dann der Kauf dessen was alle kaufen, damit es dem Kind nicht schlecht ergehen solle – um Himmels Willen sie oder er könnten „Außenseiter“ werden! Gott bewahre!

Aber nicht nur die Kinder machen sich Konsumstress, sondern auch die Eltern. Als ich noch klein war, da haben meine Eltern keine Kinder „dafĂŒr bezahlen mĂŒssen“, damit sie auf meinen Geburtstag kommen. Da war ich das Geburtstagskind und nur ich bekam Geschenke. Und wenn ein anderer Geburtstag hat, dann bekommt der Geschenke und nur der wird gefeiert. So wie das an einem Geburtstag halt normal ist! Sorry, normal war.

Eltern wissen jetzt schon was ich meine. Ja genau, diese Wegwerf-Goody-Packs, die man jedem Gast zum Abschluss geben soll! Ich ziehe meinen Hut vor dem Marketingfachmann, der sich das ausgedacht hat: Du hast es geschafft! Ein wenig hasse ich Dich dafĂŒr, aber es ist auch faszinierend wie der unterschwellige soziale Druck dieses Wegwerfsystem am Leben erhĂ€lt. Man redet mit anderen Eltern ĂŒber die Sinnlosigkeit dieses Konsumfluchs und bekommt Recht und natĂŒrlich beim nĂ€chsten Geburtstag ein Wegwerf-Goody-Pack in die Hand gedrĂŒckt. So wie das jeder macht, das Kind darf ja kein „Außenseiter“ werden!

Second Hand und Upcycling – juckt das oder sinkt dadurch mein Ansehen?

Geht es wirklich so sehr um Ansehen? WÀre schon traurig! Wie viele Leute in Deiner Umgebung haben schon stolz gesagt, dass sie ein schickes SchnÀppchen vom Second-Hand-Laden ergattern konnten? Oder was sie Tolles aus ausgedienten Holzpaletten gezaubert haben?

Wenn Du die Frage mit einer Zahl grĂ¶ĂŸer Null beantworten konntest, dann war der von Dir Gemeinte entweder „Außenseiter“ oder mit Dir zusammen „Einwohner“ eines der Eingangs erwĂ€hnten nachhaltigallischen Dörfer. Verstehe mich nicht falsch: Ich freue mich ĂŒber jeden der nachhaltig denkt und handelt, aber bisher sehe ich das Umdenken nur stellenweise kommen. Am liebsten wĂ€re es mir, wenn Du mir zeigst wo sich die Gleichgesinnten ĂŒberall verstecken. Beim Spaziergang auf vermĂŒllten Waldwegen oder auf mit Zigarettenstummeln gepflasterten KinderspielplatzsitzbĂ€nken sehe ich sie vor lauter Wegwerf-Goody-Packs nicht.

Es ist nachvollziehbar, dass es unterschiedliche Hygiene- und QualitĂ€tsstandards gibt, die jeder fĂŒr sich absteckt. Bei Second-Hand-Schuhen oder -Matratzen kann man davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man die verbleibende gesundheitlich unbedenkliche Nutzungszeit genauer prĂŒfen muss, als bei einem Hemd oder einem Rock. Wenn eine Matratze durchgelegen ist, dann schadet sie der Gesundheit. WĂŒrdest Du Dir UnterwĂ€sche und Socken als Second Hand kaufen? Warum? Oder warum nicht?

Als Teil der persönlichen Freiheit ist es vollkommen okay sich seine eigenen Standards zu setzen. Aber nicht jeder nutzt Standards, die er selbst nochmal durchdacht hat. Man könnte eventuell zum „Außenseiter“ werden. Es wĂ€re falsch zu behaupten, dass derjenige sich Ă€ndern mĂŒsse, weil man selbst Second Hand bedenkenlos trĂ€gt! Viel wichtiger ist es zu erkennen, dass es nicht zwingend eine bewusste Entscheidung ist, weil sich eben nicht jeder ĂŒber alles Gedanken macht oder machen will. Das vollkommen wertfrei zu sehen ist hilfreich, da man dann auf den anderen in einen ergebnisoffenen Dialog zugehen kann. Erst dann hat der andere eine Chance sich vollkommen frei selbst zu entscheiden.

Der gefĂŒhlte SOLL-Zustand

In einer freiheitlich denkenden Gesellschaft ist der Dialog das wichtigste Mittel um seine Ziele zu vermitteln. Zum Erhalt dieser Freiheit ist es wichtig selbst mit Argumenten fĂŒr seine Position zu werben, anstatt zu behaupten der andere sei mit seinem Fehlverhalten an etwas Schuld. Dieser Einstellung folgend beschreibe ich den Zustand wie er sein sollte:

„Upcycling und Second Hand sind absolut geil, weil…“

… Second Hand die Chance auf die Befreiung des Geistes bietet

Wenn man ins Ausland geht, dann sieht man, dass bei denen andere Dinge „normal“ sind und die leben auch noch unverstĂ€ndlicherweise trotzdem ebenfalls gut und gerne. VerrĂŒckt!

Vor acht Jahren war ich in Japan und durfte Frauen in den teilweise schrĂ€gsten, aber hauptsĂ€chlich in den absolut unterschiedlichsten Outfits sehen. Selbst in Tokio zur Rush Hour konnte ich nur den einen Trend dieser schlafanzugĂ€hnlichen Jumpsuits mit Blumenmotiven, die seit ein bis zwei Jahren auch hierzulande so langsam in Mode kommen, erkennen. Aber selbst bei diesem „Trend“ ging es um maximal 1-4 Prozent der Frauen, die ich in 8 bis 10 Stunden Stadterkundung zu Fuß sehen konnte. Der Rest zeigte sich in den wildesten kreativen Outfits. Also alles voll die „Außenseiter“. Oder etwa nicht?

Im öffentlichen Rahmen hat sich keiner dort fĂŒr meine Kleidung oder fĂŒr die Frau mit den rosa Lackgummistiefeln, kurzen Jeans und einem luftigen weißen Sommeroberteil aus einem kreppĂ€hnlichen krauseligen Stoff interessiert. Es war egal. Im Westen hingegen werden Menschen öffentlich verhöhnt, weil sie sich außerhalb der Norm gekleidet unter anderem in eine amerikanische Supermarktkette begeben. Sowas anderen Menschen anzutun scheint inzwischen „normal“ zu sein.

Kleider machen demnach ein StĂŒck weit Leute. Also bietet Second Hand die große Chance sich gedanklich wirklich individuell neu zu erschaffen und dem eigenen Modegeist die Freiheit wiederzugeben, die ihm aktuell genommen wird. IndividualitĂ€t sollte doch mehr sein als die massenhaft produzierte „individuelle“ HandyhĂŒlle in gefĂŒhlten maximal zehn Motiven oder das personalisierte Nummernschild mit den eigenen Initialen und dem Geburtsjahr. Aber dazu benötigt es auch den Mut zur wahren IndividualitĂ€t und den Mut sich seines eigenen Geistes zu bedienen. Sapere aude!

… Upcycling die Wachstumschance fĂŒr die eigene Seele ist

Mut und Selbstvertrauen fallen nicht vom Himmel. Man muss auch was dafĂŒr leisten und sich vergleichen. Ohne den Vergleich fĂŒhrt permanentes Lob nur zur SelbstĂŒberschĂ€tzung. Und ohne die eigene Leistung wird aus Mut ruckzuck Übermut. Yeah, wir sind alle Gewinner, Du bist auch ein Gewinner, er da drĂŒben ist auch ein Gewinner! Yeah! Hier Dein Wegwerf-Goody-Pack! Jubel!

Upcycling bietet eine Chance dieser SelbstĂŒberschĂ€tzungblase zu entkommen und gleichzeitig MĂŒll sinnvoll umzufunktionieren. Wie das? Über kleine Erfolge. Aus einer alten Schrankwand sechs Bretter in der richtigen LĂ€nge zu sĂ€gen und als VideoschrĂ€nkchen zusammenzunageln dauert nicht lange, kostet fast nichts, spart Geld fĂŒr das entsprechende neue SchrĂ€nkchen und gibt vor allem das gute GefĂŒhl – das habe ICH ALLEINE hinbekommen! Es sieht zwar beim ersten Versuch mies aus, aber es ist egal! Es kann noch so ineffizient oder hĂ€sslich sein, denn nur Dein persönlicher Gewinn daraus zĂ€hlt!

Das ist Dein erster kleiner Schritt, Dein erster kleiner Erfolg um Mut und Vertrauen in die eigenen FĂ€higkeiten zu bekommen. An der Stelle weißt Du, dass Du es hinbekommen kannst und je nachdem wie das Endergebnis aussieht oder wie der Weg zu diesem Ergebnis war, kannst Du auch abschĂ€tzen was Du lernen musst, um besser zu werden. „Ich glaube der Beste in irgendwas zu sein“ ersetzt nicht den Beweis.

Und ich meine damit nicht den Beweis nach außen. Klar ist es toll, wenn andere Dich fĂŒr das VideoschrĂ€nkchen loben, aber viel wichtiger ist der Beweis fĂŒr Dich selbst! Man selbst muss sich tĂ€glich im Spiegel ansehen und nur man selbst kennt dann die wahren Antworten auf die Fragen wie gut man irgendwas kann … und wie viel Aufwand man betreiben muss, wenn andere erkennen, dass man hier und da bei den eigenen FĂ€higkeiten „geflunkert“ hat. Über diese Selbsterkenntnis hilft dann auch kein Wegwerf-Goody-Pack mehr drĂŒber hinweg!

Könntest Du Dir vorstellen, dass der eine oder andere sogar richtige Angst davor hat beim Flunkern „enttarnt“ zu werden? Angst ist sicher hĂ€ufig kein guter Ratgeber, aber wenn man weiß, dass der andere lediglich Angst hat, dann kann man im Dialog auf ihn zugehen oder man kann seine eigene Angst besiegen, indem man selbst kleine Upcyclingprojekte umsetzt. Ist garnicht so schwer, spart Geld und macht auch noch Spaß!

 

… Upcycling die Chance bietet MĂŒll in etwas Sinnvolles zu wandeln

In ein Produkt werden Zeit fĂŒr Entwicklung und Herstellung, sowie Rohstoffe investiert. Wenn dieses Produkt dann kaputt ist kann man es entweder wegwerfen oder umfunktionieren. Aus einer alten Schrankwand kann ein VideoschrĂ€nkchen werden oder aus vielen Glasflaschenböden ein beeindruckendes Butzenglasfenster. Wer kurz darĂŒber nachdenkt erkennt sicher auch, dass beim Upcycling MĂŒll plötzlich nicht mehr existiert.

Aus MĂŒll wird plötzlich ein „Upcyclingrohstoff“! Kostenlos und massenweise verfĂŒgbar.

… Upcycling die Chance bietet MĂŒll zu vermeiden

Was wĂ€re wenn es MĂŒll nicht mehr in unseren Köpfen gĂ€be, sondern nur noch den „Upcyclingrohstoff“. WĂŒrden dann noch massenweise Sofas, SchrankwĂ€nde oder andere umfunktionierbare Dinge auf unseren Straßen fĂŒr den SperrmĂŒll bereit liegen? Wenn es eine Konstante in unserer Gesellschaft gibt, die jeder kritisiert, dann ist das die Gier und die Angst vor dem Verlust von Geld. Das ist doch super!

Liebe Freunde der Nachhaltigkeitskultur nutzt das doch aus! Verbreitet das Wort „Upcyclingrohstoff“. Hört auf GEGEN MĂŒll zu kĂ€mpfen, sondern tretet ein FÜR den Kampf um wertvolle Upcyclingrohstoffe. Macht doch bitte die zu „Außenseitern“, die massenweise Dinge wegwerfen, weil sie gerade nicht mehr zur Mode passen oder nicht mehr gefallen. Und feiert mit dem gesparten Geld einen weiteren Urlaub im Jahr oder kauft euch eine unserer Bio-Wollbettdecken, aber hört auf GEGEN etwas zu kĂ€mpfen, sondern tretet ein FÜR etwas was eurer Meinung nach besser ist. Wenn sich der Begriff „Upcyclingrohstoff“ durchsetzt, dann wird automatisch MĂŒll vermieden. Das kommt dann von ganz alleine.

Als kleiner kritischer Hinweis sei gestattet, dass Upcycling nur dann hilft MĂŒll zu vermeiden, wenn nicht mehr neuwertige Rohstoffe in ein Upcyclingprojekt investiert werden mĂŒssen als Upcyclingrohstoffe. Außerdem sollten dann benutzte Kleber oder Lacke mit nachhaltigem Bedacht gewĂ€hlt werden.

… Second Hand die Chance bietet sich vom MĂŒllgedanken zu befreien

Auch Second Hand hilft bei der Befreiung vom Begriff des MĂŒlls. Weiter oben ging es um die Angst vor der eigenen Freiheit und der Angst vor der „Enttarnung der eigenen UnzulĂ€nglichkeiten“. Ist es fĂŒr Dich denkbar, dass es Menschen gibt, die die Unzufriedenheit mit dem eigenen seelischen Spiegelbild mit Konsum kaschieren? Als Ablenkungshandlung.

Ich kenne solche Menschen mit einem mikrigen SelbstwertgefĂŒhl, die sich dann nur ĂŒber ihre KonsumgĂŒter definieren anstatt ĂŒber sich. Überleg Dir, ob Du Dich ĂŒber Deinen Besitz oder ĂŒber Dich als Person definierst? Was glaubst Du? Wie viele kennst Du, die sich ihr SelbstwertgefĂŒhl ĂŒber ihren Besitz erhöhen? Nur wer neuwertiges Eigentum nicht mit Status, Erfolg und Ansehen gleichsetzt, der kann Second Hand als sinnvolle Lebensweise um sein eigenes Geld und Ressourcen zu sparen annehmen.

Ich glaube daran, dass so jemand fĂŒr sinnvolle Argumente fĂŒr Second Hand oder Upcycling nur schwer erreichbar ist. Aber auch hier könnte man als ersten Gedanken in die Runde geworfen mit einem Second-Hand-Logo, das man an seine Second-Hand-Kleidung nĂ€ht, den Markengedanken offen zur Schau stellen, um Second Hand ein besseres Image zu geben. Sobald Second Hand als Normalzustand oder sogar als cool angesehen wird, kommt automatisch der Gedanke, dass alt und neu keine alternativen Bezeichnungen fĂŒr schlecht und gut sind.

… Second Hand auch eine Chance fĂŒr Allergiker und Kinderkleidung ist

Der Punkt ist ziemlich schnell erklĂ€rt. Eine weitere gute Sache an Second Hand ist, dass die Kleidung schon hĂ€ufig gewaschen wurde. Das ist fĂŒr Allergiker, Babys oder Menschen mit empfindlicher Haut interessant, da eventuell enthaltene Giftstoffe voraussichtlich schon mehrfach und damit grĂŒndlich herausgewaschen wurden.

Fazit – Was muss sich also verĂ€ndern?

Second Hand und Upcycling mĂŒssen mehr als nur Do-it-yourself-Anleitungen oder Shoppingtipps sein! Klar helfen diese im Einzelfall jeweils die Umwelt zu schonen und ein Bewusstsein fĂŒr die Umwelt zu stĂ€rken. Wo bleibt aber das Bewusstsein fĂŒr sich selbst? Zieht der Einzelne die oben beschriebenen SchlĂŒsse oder macht er die beschriebenen Erfahrungen? Kann sich jeder von dem Begriff „MĂŒll“ trennen? Machen Kleider und KonsumgĂŒter Leute oder machen Persönlichkeiten und Handlungen Leute?

Konfuzius wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Gib einem Mann einen Fisch und du ernĂ€hrst ihn fĂŒr einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernĂ€hrst ihn fĂŒr sein Leben.“

Konfuzius und Fische? Was will der alte Mann von mir? Ich lese doch einen Artikel ĂŒber Second Hand und Upcycling!

Second Hand und Upcycling mĂŒssen mehr als nur Do-it-yourself-Anleitungen oder Shoppingtipps sein! NĂ€mlich ein selbstverstĂ€ndlicher Teil eines selbstverstĂ€ndlich nachhaltigen Lebensstils – also eine innere Haltung, aus der nachhaltige Verhaltensweisen und Ideen wie selbstverstĂ€ndlich aus dem eigenen Geist erblĂŒhen.

Ich wĂŒnsche jedem ein Blumenmeer aus tollen nachhaltigen Ideen.

Liebe nachhaltige GrĂŒĂŸe von Thorsten von Wollbettdecke.de

8 Kommentare bei „Gastbeitrag – Second Hand, Upcycling und die Gesellschaft“

  1. Richtig guter Artikel und stellenweise so witzig 😀
    Ich unterzeichne jedes Wort! Ich bin ja selbst ein liebevoller Upcycler und natĂŒrlich SecondHand-Fan! Immer wenn ich was in meiner Wohnung brauche, suche ich nach Ideen und irgendwann wird es gebaut, wenn genĂŒgend Material (bzw. MĂŒll 😉 ) zur VerfĂŒgung steht. Ich freue mich an meinen eigenen Werken so viel mehr als wenn ich es kaufen wĂŒrde! FĂŒr mich ist es schon selbstverstĂ€ndlich so zu handeln und ich hoffe wir können mit unseren Blogs noch ganz viele Menschen davon ĂŒberzeugen 🙂
    Liebst, Stefanie*

    1. Ja ich persönlich bin auch ein riesen Fan von seiner Schreibweise.
      Ich hab ja jetzt auch schon bei einigen Upcycling-Projekten mitgewirkt (mein Mann ist ja eig der Handwerker) und ich muss sagen die selbstgemachten Möbel mag ich dann auch immer am liebsten. EinzelstĂŒcke sind einfach wunderbar <3

    2. Hallo Stefanie*,
      danke fĂŒr das Lob und natĂŒrlich fĂŒr die Verwendung des Begriffs Material! Wie bekommen wir die SelbstverstĂ€ndlichkeit Deiner Meinung nach ein StĂŒck weiter in die Gesellschaft transportiert? Können wir irgendwas gemeinsam machen oder gibt es Themen oder Herangehensweisen, die Deiner Meinung nach helfen wĂŒrden?

      Es grĂŒĂŸet die allerliebste Stefanie*
      der Thorsten von Wollbettdecke.de

  2. Ein wirklich klasse Artikel! Es ist selten, dass ich bei einem so langen Artikel nicht in den „Scanmodus“ verfalle, also nur noch einzelne Wörter in AbsĂ€tzen lese. Habe den Artikel bis zum Schluss gelesen. Jedes Wort.

    Danke an den Schreiber und danke an Anja 🙂

    Have fun
    Horst

    1. Freut mich, dass er dir gefĂ€llt und das der Artikel so gut ankommt. Liebe GrĂŒĂŸe Anja

    2. Vielen Dank Horst,
      vorweg: ich liebe alle Horsts, weil sie immer ein Teil von mir sind : T horst EN. ^^
      Es gibt kaum ein schöneres Lob als einen aufmerksamen Leser. Was natĂŒrlich die anderen Lobe nicht schmĂ€lern soll, aber Horsts Lob trifft einen wunden Punkt aus der Vergangenheit, wo mir von Kollegen immer wieder gesagt wurde, dass angeblich keiner mehr lange Texte lese und man mĂŒsse Wörter sparen auf Teufel komm raus. Meine dezente Antwort verhallte leider in diesem Mantra: „Das ist natĂŒrlich auch der Grund warum Harry Potter und Game of Thrones sich so unglaublich schlecht verkaufen – zu wenig Bilder und zu viel Text… *hust* “

      Have more fun
      Thorsten

  3. Ein super Artikel! Toll geschrieben, super Anregungen, inhaltlich auf dem Punkt – wie ich es vom Autor auch gewohnt bin. 1A!

    1. Liebe Alina,
      freut mich sehr, dass dir der Artikel gefĂ€llt. Thorsten wird sich ĂŒber dein Lob sicher sehr freuen 🙂
      Lg Anja

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